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Home arrow Rezensionen arrow The Sword of No-Sword (Zen Schwert Kunst)

The Sword of No-Sword (Zen Schwert Kunst) Print E-mail
Monday, 27 February 2006
Life of the Master Worrior Tesshu

Inhalt:

John Stevens erzählt aus dem Leben von Yamaoka Tesshu, einer der herausragenden Persönlichkeiten Japans, der 1836 geboren wurde und 1888 verstarb. Tesshu wird in einem Atemzug mit Miyamoto Musashi genannt. Seinen Stil nannte er Muto-ryu - die schwertlose Schule.
Die Maßstäbe, die Tesshu in allen Bereichen an sich legte, waren unwahrscheinlich hoch. Eine Geschichte, die die Einstellung Tesshus gut illustriert ist folgende: 

Young swordman of his day liked to brag about how much they could eat and drink. An aquaintance boasted to Tesshu, 'I ate 30 hard-boiled eggs at one sitting.'
'Only thirty ?' Tesshu raised his eyebrows. 'You should be able to eat fifty. I can eat a hundred.'
'Really?,' the acquaintance challenged Tesshu. A hunderd hard-boiled eggs were brought and Tesshu gulped them down in front of several wittnesses. Tesshu returned home and vomited for the next three days.

Das Buch ist voll mit Anekdoten dieser Art. Tesshu gab sich selten von jemandem geschlagen und lebte ein Leben voller Extreme.

Tesshu der Schwertmeister: 

Tesshu's swordplay was so enthusiastic that he was nicknamed "Demon Tetsu," (Note 5) and several dojo in which he trained prohibited him from striking the wrists of opponents (a traditional target) for fear of broken arms (John Stevens 1984b:15).

Daneben war Tesshu ein begnadeter Kalligraph, dessen Schriften schon zu seinen Lebzeiten sehr beliebt waren und einen nicht unbeträchtlichen Wert darstellten. Häufig beglich er seine Schulden durch eine Kalligraphie. Obwohl Tesshu über ein respektables Einkommen als Regierungsbeamter verfügte, brachte es Tesshu nie zu Reichtum. Er nutzte seine Einkünfte zu einem guten Teil, um Bedürftigen und Freunden zu helfen. Geldgeschenke, die er gelegentlich annahm, verteilte er regelmäßig an den nächsten Bittsteller.

Nach diesen Worte fragt sich mancher Leser vielleicht, ob Tesshu kurz vor seinem Tode ein Vermächtnis für die Nachwelt hinterlassen hatte - die Essenz eines ereignisreichen Lebens voller Erkenntnisse. Auf die Frage seiner Frau nach diesem Vermächtnis antwortete er mit einem  bestimmten "Nein."

Fazit: Ein überaus beeindruckendes und interessantes Dokument von Stevens über Yamaoka Tesshu. Eines wird bei der Lektüre jedenfalls klar: Tesshu macht keine halben Sachen.

Bewertung: 8 / 10

Angaben zum Buch:

Autor: John Stevens
Sprache: Englisch
Ausgabe: Paperback - 176 Seiten
Verlag: Shambhala Publications Inc., U.S.
ISBN: 1570620504

Die deutsche Ausgabe ist unter dem Titel "Zen-Schwert-Kunst" im Kristkeitz Verlag unter der ISBN: 3921508509 erschienen.