ritze.net
Main Menu
Home
- - - - - - - - - - - -
Domains
Rezensionen
Information
News
- - - - - - - - - - - -
Search
- - - - - - - - - - - -
Impressum
Disclaimer
- - - - - - - - - - - -
Login
Home arrow Domains arrow Internship in Miami, Florida

Internship in Miami, Florida PDF Print
Written by Sebastian Ritze   
Friday, 04 December 1998

Informationen für Referendare & Praktikanten über die Kanzlei Baur, Woodbridge, Reus & Klein

Die folgenden Informationen können jedoch auch zur grundsätzlichen Information für ein Praktikum in Miami verwendet werden.

Inhaltsverzeichnis:

A. Allgemeines

I. Tätigkeitsfeld
II. Computer und Internet
III. Juristische Literatur

B. Reisevorbereitung

I. Finanzen
II. Bekleidung
III. Visum

C. Unterkunft

I. Unterkunft in South Beachi

1. Hotels
2. Zimmer
3. Wohnungen
4. Apartments
5. Makler

II. Unterkunft ausserhalb von South Beach

1. Zimmer

D. Versicherung

I. Krankenversicherung
II. Reisegepäckversicherung

E. Transportmöglichkeiten

I. Mietwagen
II. Neu- und Gebrauchtwagen
III. Öffentliche Verkehrsmittel

F. Freizeitgestaltung

I. Restaurants
II. Supermärkte
III. Kontakte
IV. Nachtleben
V. Tauchen
VI. Ausflüge
VII. Sonstiges


G. Lebensläufe der Anwälte

H. Verzeichnis der Referendare & Praktikanten

 

---


A. Allgemeines

Diese folgenden Seiten Informationsmaterial stellen einen Erfahrungsbericht dar, den ein deutscher Referendar 1992 verfaßt hat und der seither von den nachfolgenden Referendaren immer auf den neuesten Stand gebracht und ergänzt wurde. Im September 1998 wurde dieser Bericht durch Sebastian Ritze überarbeitet, neu strukturiert und mit Hyperlinks versehen. Auch Ihr werdet gebeten, später Eure Erfahrungen und Kenntnisse mit einzubringen.

Die Kanzlei Baur, Woodbridge, Reus & Klein P.A. befindet sich im 21. Stock des “New World Tower” direkt gegenüber der Bayside in Downtown Miami. In der Kanzlei arbeiten zur Zeit (1998) insgesamt ca. 22 Personen, es gibt sechs Angestellte und sechs als freie Mitarbeiter arbeitende Anwälte, vier davon sprechen auch Deutsch. Jährlich werden etwa 6 Referendare in dieser Kanzlei ausgebildet. Mittlerweile wurde auch ein kleines Büro an der Westküste in Naples eröffnet.

Partner der Kanzlei und Euer Ausbilder ist Herr Dr. Thomas Baur. Herr Dr. Baur hat in Deutschland Jura studiert und ist als Rechtsanwalt am LG Darmstadt zugelassen. Nachdem er in den USA den Master of Law erworben hat, hat er auch in Florida Jura studiert und das Bar-Exam absolviert. Er ist seither in Florida als Anwalt zugelassen und zwischenzeitlich auch US-Bürger.

Die Kanzlei ist auf allen Rechtsgebieten tätig, schwerpunktmäßig arbeiten die Anwälte rechtsberatend. Wenn man Interesse an der Litigation (Prozeßführung) hat, sollte man sich v.a. an Alexander Reus oder an Claudio Riedi wenden, die regelmäßig zu Gericht gehen. Dale Webner kann Euch zu Vermittlungsgesprächen und Vergleichsverhandlungen mitnehmen. Unabhängig davon besteht selbstverständlich die Möglichkeit, bei Gericht einen oder mehrere Prozesse zu verfolgen und/oder als passenger und observer in einem Streifenwagen der City of Miami Police Streife zu fahren. Antragsformulare sind im Referendarschreibtisch abgelegt. Die Nachtschicht (c-shift) in der Region (central) hat sich dabei als besonders interessant herausgestellt. Nach Aussage der Polizisten sind dabei die Wochenenden am ereignisreichtsen. Die Abgabe des Antrages muss persönlich erfolgen. Ausserdem müsst Ihr Euren Reisepass vorlegen.

I. Tätigkeitsfeld

Die Materie der rechtlichen Tätigkeit umfaßt die gesamte Palette des deutschen Zivilrechts, vom Familienrecht über Steuer- und Gesellschaftsrecht bis hin zum Arbeitsrecht. Auch Gesellschaftsgründungen und Immigrationsrecht werdet Ihr kennenlernen sowie Erbscheine entwerfen. Je nach Engagement kann man auch an der Bearbeitung von amerikanischen Rechtsfällen mitarbeiten.

Die Übersetzung von Briefen, Gutachten, Schriftsätzen usw. ist an der Tagesordnung und nimmt einen erheblichen Teil Eurer Arbeit ein. Die Übersetzung muß in der Regel nicht wörtlich gemacht werden, sondern erfolgt sinngemäß. Handelt dabei am besten nach dem Motto "Übung macht den Meister". Eine Rückfrage bei dem zuständigen Sachbearbeiter der Akte erleichtert dabei die Arbeit. Vor Fragen braucht man sich auch nicht zu scheuen, denn die Mitarbeiter in diesem Büro sind alle hilfsbereit.

Ansonsten hängt die Art der Tätigkeit natürlich von Eurem Engagement und Eurer Selbständigkeit ab. Auch Mandantenkontakt und Betreuung ist möglich. So hat man auf jeden Fall die Möglichkeit, mit (nur) englisch sprechenden Mandanten gemeinsam deren Rentenanträge auszufüllen bzw. zu bearbeiten. Keinesfalls entgehen lassen sollte man sich die Erfahrung, verschiedenen Prozessen beizuwohnen. Das County Court liegt ca. 10 min zu Fuß vom Büro entfernt und auch das Federal Court kann problemlos zu Fuß erreicht werden. Beeindruckend und teilweise auch schockierend sind arraignments (Anklageerhebungen) im Metro Dade Justice Center, die aus Rationalisierungsgründen per Video stattfinden. Also auf geht’s und viel Spaß !

II. Computer und Internet

Zur Zeit stehen den Referendaren zwei Computer zur Verfügung, wobei nur ein Computer an das interne Netz angeschlossen ist. Die verwendete Software besteht hauptsächlich aus Micorsoft Office 97, wobei insbesondere Microsoft Word und Outlook (für die interne als auch externe E-mail) verwendet werden. Seit September 1998 steht der Kanzlei auch eine permanente ISDN Leistung für das Internet zur Verfügung. Die Adresse unter der Ihr die Kanzlei im Internet finden könnt ist www.worldwidelaw.com.

Für die eigene E-mail empfiehlt sich ein vom Standort unabhäniges Mailprogramm, dass über jeden Standard Internet Browser zu bedienen ist. (z.B. via Hotmail (www.hotmail.com) oder eudora (www.eudoramail.com)). Beide Dienste sind kostenlos und stellen Euch 1 MB (Hotmail) bzw. 4 MB (Eudora) zur Verfügung.

III. Juristische Literatur

Wer sich ein wenig auf den Aufenthalt in rechtlicher Hinsicht vorbereiten will, dem ist die Lektüre von Peter Hays (DM 49.--) zu empfehlen. Das Buch bietet einen kurzen Überblick über alle Rechtsgebiete und ist leicht zu lesen. Einen besonders guten Eindruck in das amerikanische Zivilprozeßrecht bietet auch Schack, (Einf. in das us-amerikanische Zivilprozeßrecht).

B. Reisevorbereitung:

I. Finanzen

Der Aufenthalt in Miami kann je nach Dollarkurs, Saison und eigenen Ansprüchen günstig aber auch sehr teuer sein. Je nachdem, welche Wohnung man hat, ob man ein Auto mietet oder wie oft man abends ausgeht, muß man wohl auf das Referendarsgehalt noch ein wenig Angespartes drauflegen. Wer aber tatsächlich nur mit seinen Beamtenbezügen rechnen kann oder nicht mehr ausgeben will, kann unter Umständen damit auskommen und eine schöne Zeit hier verbringen, obwohl es gerade für Miami besser ist, etwas mehr mitzunehmen, da man leider meist mehr ausgibt, als man geplant hat. Ausserdem sollte man nicht vergessen, dass je haeufig 6.5% tax zu addieren sind. Ein Trinkgeld von 15% wird häufig in Restaurants und Bars automatisch aufgeschlagen.

1. Allgemeines & Geldwechsel

Den besten Umtauschkurs und die schnellste und gleichzeitig kostengünstigste Überweisung ermöglicht die deutsch-südamerikanische Bank (jetzt Dresdner Bank Lateinamerika), 801 Brickell Ave., 7 th floor, Tel.: 3730000, Fax: 374 6912, (Frau Holland). Die deutsch-südamerikanische Bank akzeptiert auch Euroschecks, allerdings gegen hohe Gebühren für nicht Dresdnerbankkunden (ca. 25,- DM Gebühr).

2. Konten

Empfehlenswert ist ein Konto bei einer in Deutschland vertretenen amerikanischen Bank, z.B. Citibank, die eine Zweigstelle in Miami unterhält, bereits in Deutschland zu eröffnen, da dann hier über das Konto verfügt werden kann. Einzelheiten erfährt man in den jeweiligen Zweigstellen in Deutschland.

Ein Konto, falls notwendig, kann man bei der Safra Bank, 120 North Biscayne Blvd., (im gleichen Gebäude wie die Kanzlei) bei Frau Gloria oder Herrn Sanchez eröffnen. Das Konto kostet nichts und kann dann notwendig werden, wenn Ihr Telefon, Kabelfernsehen usw. habt, da dies alles am einfachsten per Scheck zu bezahlen ist.

3. Travellers Cheques

Sollten keine Geldtransaktionen geplant sein, z.B. für Autokauf, reichen Travellerschecks in US Dollar in ausreichender Höhe völlig aus. Es empfiehlt sich, hauptsächlich Travellerschecks im Wert von $ 20 mitzuführen, da Schecks über $ 50 und $ 100 nicht überall angenommen werden. Übrig geblieben Schecks können zu Hause ohne weitere Gebühren zum Tagesdevisenkurs zurückgegeben werden. Die Gebühr für Travellerschecks beträgt 1% des Wertes der ausgegeben Schecks.

4. EC/ Kreditkarten

Sehr zu empfehlen ist eine Kreditkarte (Amex, Eurocard/Mastercard oder Visa). Unter Umständen lohnt sich eine Goldkarte (ca. DM 130,- p.a.), da sie meist auch Auslandsreisekrankenversicherung, eine erhöhte Autohaftpflicht- und Rechtsschutzversicherung für Mietwagen (siehe unten) einschließt. Hinsichtlich der jeweiligen Versicherungsbedingungen sollte man sich bei den Kartenunternehmen informieren. Mit den o.g. Kreditkarten kann man gegen eine Gebühr direkt Bargeld abheben. In der Regel beträgt die Gebühr 2% bei ATM’s und 3% am Schalter. Bei normaler Nutzung in Restaurants und Geschäften wird je nach Karte häufig ein Auslandszuschlag von 1% erhoben.

Mit einer EC-Karte kann man für DM 5,- Bargeld an normalen Geldautomaten (ATM’s) abheben.

II. Bekleidung

Obwohl es auch im Dezember machmal fast 30 o C warm ist, sind die Büroräume durch die Klimaanlage relativ kühl (ca. 23 - 25 Grad). Dies sollte man bei der Auswahl der Bürokleidung berücksichtigen. Zudem sind bei Gerichtsverhandlungen auch bei hohen Aussentemperaturen für Herren Hemd und Sakko vorgeschrieben. Ansonsten braucht man zumindest im Sommer keine Pullover, lange Hosen etc., es sei denn für die Disco.

III. Visum

Bei einer Aufenthaltsdauer von unter 90 Tagen benötigt man als deutscher Staatsbürger kein Visum und kann ohne weiteres einreisen. Kurz vor der Einreise füllt man einen Antrag aus, der im Flugzeug ausgeteilt wird (visa waiver). Bei längeren Aufenthalten sollte man sich rechtzeitig um ein Visum (Konsulat, z.B. in Frankfurt oder Berlin) bemühen (z.B. ein B1 Visum).

C. Unterkunft

Für einen 3-monatigen Aufenthalt besteht die Möglichkeit der Anmietung eines Hotelzimmers, einer möblierten Wohnung oder eines Zimmers zur Untermiete. Grundsätzlich gilt folgendes:

Die Preise sind stark saisonabhängig. Die Hauptsaison dauert von Dezember bis einschließlich April. In den unten genannten Hotels läßt sich auch in der Hauptsaison Unterkunft finden und sie bieten sich für die erste Zeit nach der Ankunft an. Ob man hier die ganze Zeit über wohnen möchte, bleibt dann jedem selbst überlassen. Manche von uns haben es vorgezogen, sich über die Zeitung Apartments zu suchen, was nicht schwer ist und mit keinen Kosten verbunden ist, da die Maklergebühren meist von den Vermietern getragen werden.

Zudem findet Ihr in Listen, die Ihr an der University of Miami (http://www.miami.edu/) ausgehändigt bekommt, eine Menge Wohnungs-und Zimmerangebote, die sich aber häufig auf Unterkünfte in der Umgebung (Coral Gables) beziehen. Dabei muss man ca. $300-$2.000 einrechnen.

Ansonsten findet Ihr in der Miami "New Times", einer wöchentlich (Donnerstag) erscheinenden kostenlosen Zeitung, die an jeder Strassenecke zu erhalten ist, Adressen und Telefonnummern von Leute, die Apartments vermieten oder eine/n roommate suchen (ca. $ 350 - $ 600).

Unter dieser Internetadresse findet Ihr jede Menge Hotels aller Preisklassen. Übernachtungen können online gebucht werden und eine Karte steht auch zur Verfügung.

I. Miami Beach (South Beach)

South Beach bietet sich als Ort zum Leben bei einem 3-monatigen Aufenthalt an, da es einerseits Strand- und Nachtleben bietet und auch in der Nähe zur Kanzlei (Downtown) gelegen ist. Am besten lebt es sich in South Beach, d.h. bis zur Lincoln Road. Bis zur Kanzlei sind es mit dem C, K S oder Flagler Max Bus, die ca. alle 10 Min. fahren, je nach Bus 15-25 Minuten. Die Fahrt kostet $ 1.25 bzw. $ 1.00 mit sog. "tokens", die es am Government Center in Downtown zu kaufen gibt. Transfertickets kosten $ 0.25 und sind beim Fahrer erhältlich.

Wer direkt in Miami Beach ein Hotel buchen möchte, kann auf dieser Internetseite beginnen:

1. Hotels

Hier sind einige Hotels im Art Deco District in Miami Beach, die mit Referendarmitteln zu bezahlen sind. Die Preise sind nicht unbedingt aktuell und können auch Preise in der Nebensaison reflektieren. Ein Zimmer unter $ 450 (Stand 9/98) wird schwer zu finden sein, die Skala nach oben ist offen:

Lord Balfour Hotel

(305) 673-0401: sauber und ruhig, gut gelegen zu Supermarkt, Wäscherei, Nightlife und Strand, Zimmer haben fast alle Eisschrank und Mikrowelle ($ 500 ohne bzw. $ 600 mit TV in der Nebensaison, in der Hauptsaison $ 800, nach Spezialpreis für deutsche Lawyers fragen, ab 1 Monat Aufenthalt: $ 600 im Winter)

Tropics Hotel

(305) 531-0361: (ca. $ 450 - 550) Jugendhotel für Traveller (man trifft viele interessante Leute)

Sahel Hotel

(305) 532-7093: (ca. $ 400 - 450); Bruchbude

Colony

(305) 673-0088: ca. $ 900

Clay International (Hotelteil der Jugendherberge)

1438 Washingtion Avenue, Tel.: 305 - 534 2988 Fax.: 305 - 673 0346 (ca. $ 400) - Sehr zu empfehlen für die ersten Tage und Zimmersuche, da zentrale Lage, nicht so teuer und bereits öfters ausprobiert (Stand Juli 1998 $ 36/ Übernachtung - $ 216/ Woche)

Clifton-Hotel, 1343 Collins Avenue:

(305) 534-0128: ca. $ 750

Carlton Hotel

(Online Preisliste vorhanden)

2. Zimmer

Joan Mayers, 1730 Jefferson Avenue, Miami Beach, Tel. (305) 532 4196 – großzügiges Zimmer (ca. 20 qm) mit zwei Betten, Küchenmitbenutzung in 4-5 Personenhaushalt (Joan, 69 J., lustig und nett + drei bis vier weitere Mieter), Höhe 17. Strasse, 15 min. zu Fuss von Strand und Ocean Drive für $380 bis $460 + Strom (je nach Anzahl der Mitbewohner $30-80). S-Bus ca. 25 min. zum office direkt von der Haustür, Supermarkt Publix um die Ecke. Die Lincoln Road und das “Van Dyk” (Jazz-Café) sind gleich um die Ecke. Diese Unterkunft zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass man mit Joan und den anderen roommates Englisch sprechen und dadurch schnell verbessern kann. (Anm.: In letzter Zeit waren hier fast nur Deutsche !) Weiterhin bietet das grosszügige Haus einen schönen Garten mit Pool, Sonnenstühlen, Grill etc.. Referendare ohne fahrbaren Untersatz nimmt Joan auch zum Einkaufen mit. Nachteil für Allergiker ist der Hund Lilli. Zu empfehlen ist diese Unterkunft denjenigen, die gerne Menschen kennenlernen wollen und Ordnung halten können. Verschiedene Referendare & Praktikanten haben sich hier schon wohlgefühlt. Infos über Holger Strahl, Tel.: 06105-71237.

Ein schönes Zimmer (ca. 13 qm mit Einbauschrank, zuzüglich eigenem Badezimmer, Wohnzimmer-, Cable-TV-, Telefon- und Küchenmitbenutzung für $ 500 incl.) ist in South Beach zu mieten bei: Harriett White, 1125 9th Street Appt. 1 (gleich an der Alton Road, 7 Minuten zu Fuß zum Strand, ca. 30 Minuten bei Bus zum Office, d.h. Auto nicht notwendig), Miami Beach, FL 33139, Tel.: 538-2713. Vorteil: Harriett ist sehr nett und Ihr werdet durch sie auch Amis kennenlernen. Nachteil für Allergiker: Katze.

3. Wohnugen

Eine 70-80 m2 Wohnung mit Garten, Stellplatz für ein Auto und Bootssteg direkt am Wasser für incl. $ 800,00, Höhe 83 st. und Collins Ave., kann unter der Telefonnummer 866-0045 (Maria) angemietet werden. Dies ist eine schöne Wohnung direkt an der Bay mit Kontakt zu einem älteren amerikanischen Ehepaar. Sie ist jedoch ohne Auto recht weit von Downtown und dem pulsierendem Leben in Miami Beach entfernt. Auch kann die Nähe zu der amerikanischen Familie je nach persönlichem Geschmack sehr anstrengend sein, insbesondere weil Maria dazu neigt, ihre Gäste in lange Gespräche zu verwickeln. Erfahrungen mit dieser Wohnung hat im Winter 93/94 Herr Volker Jörrissen gemacht, der als Referendar bei Slewett & Steinberg war (Tel.:089/528927) und von Januar bis März 1996 Michael L. Ultsch (Tel.:089/543 986 4). Die Wohnung erscheint zwar auf dem ersten Blick sehr günstig zu sein. Sie ist es nicht. Denn $ 800 sind für die Lage - trotz der Größe der Wohnung - gerade an der oberen Grenze des Vertretbaren. Zumal die Wohnung nicht besonders schön, sondern eher kitschig eingerichtet ist. Zudem liegt sie in einem Holzhaus, was dazu führt, daß es ständig modrig riecht und sie sehr anfällig für Temperaturwechsel ist: ist es draußen warm, so ist es innen unerträglich heiß, was aber durch die Klimaanlage zu bekämpfen ist. Ist aber einmal sehr kalt (5-10 Grad Celsius im Winter), so ist die Wohnung bitterkalt. Zwar hat ein Zimmer eine Heizung. Nachts kann man diese aber wegen ihres höllischen Lärms nicht einschalten. Aber nicht genung davon: Maria wird Euch am Telefon mitteilen, daß sie eigentlich $ 1000 für die Wohnung nimmt (Unverschämtheit), sie aber so großzügig ist, nur $ 800 zu verlangen. Wenn ihr dann angereist seid, wird sie Euch dann handschriftlich einen Vertrag aufsetzen, in dem "alles geregelt" wird. Sie wird Euch erlauben, zweimal die Woche die Waschmaschine zu benutzen (Wert ca. $ 2-3). Wagt ja nicht, ihr Waschmittel zu benutzen. Und dann kommt der dicke Hund: Sie schreibt fest, daß sie für Gäste pro Person pro Woche $ 100 (bzw. $ 20 pro Nacht) charged (Frechheit). Das ist vollkommen unangemessen, da selbst in Hotels die zweite Person nichts zu zahlen hat. Aber sie muß dies verlangen, weil Gäste so viel Wasser, Strom und A/C benutzen ... Solltet Ihr dennoch an der Wohnung interessiert sein, so schlage ich Euch folgende Vorgehensweise vor: Ruft Maria an und fragt, ob die Wohnung zu haben ist. Setzt selbst einen Vertrag auf: Wohnung, 2 Zimmer, Gartenbenutzung, A/C-Benutzung, Strom, Wasser, Telefonbenutzung etc. incl. für den vereinbarten Preis ($ 800). Dies laßt ihr dann von ihr unterschreiben, so sie sich darauf einläßt. Sonst würde ich es - selbst ehemaliges Opfer - lassen. Dann werdet Ihr ca. $ 200 Deposit anzahlen müssen. In Miami solltet Ihr keinesfalls noch irgendetwas bei Maria unterschreiben. Auch würde ich in Zukunft nie Miete höchstens für einen Monat im voraus bezahlen und keine Sicherheit zahlen. Maria versucht, 50 % des gesamten Mietzinses am Anfang und den Rest ca. 5 Wochen später abzukassieren. Dann ist man in einer ziemlich schlechten Lage. Sollte in Miami Maria dann bockig werden, weil Ihr nichts unterschreibt, dann schlagt Ihr einfach vor, daß Ihr Euer Deposit abwohnt (ca. 1 Woche). In der Zwischenzeit könnt Ihr locker in South Beach ein Zimmer bekommen. Zu Bedenken ist auch, daß Maria zwar in den alltäglichen Gesprächen sehr freundlich tut, zu Anrufern aber sehr infreundlich ist und diese abwimmelt mit der Behauptung der Mieter sei - auch bei Anwesenheit - nicht zu Hause.

Vermieter von Wohnungen am Ocean Drive:

Maria: (305) 674-0388
Mike: (305) 445-6902

4. Apartments

Eine (gute) Adresse ist das Decoplage am South Beach in Miami Beach. Dies ist ein schönes Apartmenthaus direkt am Strand (Collins Ave. und Lincoln Road), neu renoviert mit Pool, Valet Parking und traumhaftem Blick auf Miami Beach (aus einigen Apartments). Im Decoplage gibt es Wohnungen für jeden Geschmack, z.B. ein Studio (ein Zimmer, Küche, Bad) oder 1 Bedroom (Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad). Ein Studio kostet in der Hauptsaison ca. $ 800, 1 Bedroom ca. $ 1200. In der Nebensaison kann man jeweils $ 200 abziehen. Preise im Frühjahr 1997: 1 Bedroom ab $ 1.600,- im Monat, Studio ab $ 1.200,- jeweils plus Steuern, je nach Lage und Aussicht entsprechend teurer. Die Apartments zur Straßenseite (Lincoln Road) sind leider Nachts recht laut, da häufig Busse Touristen in das gegenüberliegende Hotel bringen/abholen und dabei die Motoren bis zu einer Stunde laufen lassen. Zudem geben immer wieder Alarmanlagen der geparkten Autos Fehlalarme, die einem den Schlaf rauben können. Die Fenster entsprechen nicht dem gewohnten Standart, sie verringern den Lärm nicht. Wer im Decoplage etwas ruhiger wohnen möchte, sollt Wert auf ein Apartment Richtung Süden und zur Innenhofseite legen. Allerdings werden Richtung Süden zur Zeit (Frühjahr 1997) mehrere Hotels renoviert bzw. neu gebaut, so daß hier mit erheblichem Baulärm gerechnet werden muß. Die Anmietung läuft über einen der untern genannten Makler.

Sauberes und grosses Einzimmerapartment, ca. 35 m2 mit Küche und Bad. Kosten: $ 460 + ca. $ 50 Nebenkosten (sehr unterschiedlich je nach Gebrauch der Klimaanlage). Adresse: 520 Eucild Ave. (Ansprechpartner Herr H.J. Klose, der in Deutschland lebt. Dieses Apartment wird regelmaessig von Referendaren gebucht. Gute Busverbindungen. Es stehen übrigens 2 Apartments zur Verfuegung. Ein Waschsalon ist gegenüber zu finden. Hyde Park Supermarkt direkt um die Ecke. 5 min zum Strand und Ocean Drivce (3 Blocks).

5. Makler

Der Großteil der Apartments wird über das im Decoplage ansässige Maklerbüro Kent Karlock, Realty & Assosiates, Inc., P.O. Box 190651, Miami Beach, Fl 33119, Tel. 305 531 3050, Fax 305 531 0035 angeboten. Eine zusätzliche Courtage wird nicht berechnet.

Ein Teil der Apartments im Decoplage wird auch über ein Hotel vermietet (Ms. Jewel Blum, Tel. 5316886). Die Preise sind dann etwas höher. In der Haupsaison beträgt die Miete im Hotel Decoplage ca. $ 1000 plus tax.

Eine seriöse Maklerin, die Apartments in Miami Beach vermittelt, ist Maria Gonzalez, 899 West Avenue, Miami Beach, Tel. 5349522. Sie ist sehr geschäftstüchtig, nett und hat viele Wohnungen - auch im Decoplage (1 Bedroom in der Hauptsaison nach Verhandlung US $ 1.000,-, aber auch schon Appartments ab $ 500,-) - anzubieten.

II. Ausserhalb von Miami Beach

1. Zimmer

Eine nette und vor allem günstige Wohngelegenheit (ca. 14 qm möbliert, mit kleinem Kühlschrank, Bad, Wohnzimmer-, Cable-TV-, Telefon- und Küchenmitbenutzung bietet ein junges amerikanisches Ehepaar zur Miete an: Adela & Randy Briant (angehender Anwalt), 2374 SW 20th St., Miami, FL 3314; phone: (305) 854-8161. Durch die beiden lernt Ihr eine Menge netter Amis kennen (vor allem bei diversen Barbecueabenden), und Ihr bekommt mit Sicherheit auch Gelegenheit, am Wochenende mit den beiden diverse Bootstouren zu unternehmen. Der Weg zur Office beträgt mit der Metrorail ca. 10-15 Min., und auch Coconut Grove und Coral Gables sind nur ein Katzensprung. Auch hier gilt für Allergiker: Vorsicht Katze und Hund.

D. Versicherungen

Diese Seite gibt einige Informationen zu den beiden folgenden Versicherungen.

I. Krankenversicherung

Die Krankenhauskosten sind hier wesentlich höher als in Deutschland (Tagessatz ca. $ 1.200,-). Meist ist eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung für den gesamten Zeitraum erforderlich. Normale Schmerz-, Fieber- oder Allergiemedikamente usw. bekommt man ohne Rezept in den Drogerien. Ein Auslandsreisekrankenversicherung erhält man für ca. 0,60 Pf pro Tag, die alle notwendigen Behandlungen und Medikamente zahlt. Teilweise ist diese im Versicherungspacket einer Goldkreditkarte enthalten, diese gilt dann aber häufig nur für ca. 60 Tage.

Referendare: In jedem Fall sollte die eigene Krankenversicherung dahingehend überprüft werden, ob sie sämtliche Kosten einer Behandlung in den USA übernimmt. Die Beihilfe zahlt nur 50% des in Deutschland üblichen Satzes.

Beispiel für Referendare bei der Debeka.

II. Reisegepäckversicherung

Ob sich eine Reisegepäckversicherung lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Man sollte dabei berücksichtigen, dass der Versicherer nur selten zahlt und die Versicherungsbedingungen viele Verlustsituationen ausschliessen. Für diejenigen, die trotz dessen eine Versicherung abschliessen wollen: Eine Reisegepäckversicherung kann im Regelfall über die Hausratsversicherung abgeschlossen werden. Bei DM 8.000,- Jahresbeitrag ca. DM 250,-. Sie umfaßt insbesondere den Verlust durch Diebstahl, zum Teil auch durch Verlieren. Es sind auch die Koffer während der An- und Abreise versichert, die gelegentlich verloren gehen können.

E. Transportmöglichkeiten

I. Mietwagen

Ohne Auto ist es recht schwierig, Miami bzw. Florida kennenzulernen, da die öffentlichen Verkehrsmittel außerhalb von Miami zu wünschen übrig lassen. Daher liegt es nahe, sich einen Wagen anzumieten. Am billigsten ist es, sich von Deutschland aus bereits ein Auto zu mieten. Die deutschen Reisebüros bieten einen Kleinwagen (auch in der Hauptsaison) für ca. DM 350.-- pro Woche incl. Versicherung an. Bei ALAMO oder DOLLAR kann man für drei Monate ein Auto für ca. 1.900.- DM incl. Versicherung mieten, wenn man schon von Deutschland aus bucht (Preise Frühjahr 1997: ca. DM 1.000,- pro Monat, teilweise mit Zuschlägen für zweiten Fahrer usw.); ansonsten wird es erheblich teurer. Am Infostand in der Bayside gibt es immer wieder Coupons für bis zu 15 % Rabatt auf Mietwagen (z.B. VALUE), notfalls also dort versuchen. Für diejenigen, die unter 25 sind, empfiehlt sich AVIS, da hier nur ein täglicher Aufschlag von $ 10 pro Tag veranschlagt wird. Bei anderen Autovermietungen beträgt dieser Aufschlag bis zu $ 19 pro Tag.

Als nicht zu teuer für die spätere Anmietung vor Ort, hat sich Interamerican erwiesen, ein Mietwagenunternehmen aus Florida (keine deutschen Büros). Jedoch müssen Monatspreise aus- bzw. runtergehandelt werden. Büro Miami Beach, 2383 Collins Avenue, Tel. 305 534-1100, Fax 305 534-1148; Büro Airport, 1790 N.W. Le Jeune Road, Tel. 305 871-3030.

Wer vor Ort einen Mietwagen anmietet spart mit einer Goldkreditkarte im Regelfall erheblich. Besonders teuer sind hier die Vollkasko- und die erhöhte Haftpflichtversicherung, die teilweise über die Goldkarte gewährt werden. Monatspreis allein für erhöhte Haftpflicht (bis 1 Mio. Dollar) ca. $250,-.

Wer weniger Wert auf das Aussehen legt, trotzdem aber einen fahrbaren Untersatz haben möchte, sollte sich an JOFFREY LIMPORT, Car Renting, office phone (1)954-943-7610 , mobile phone (1)954-242-0685 wenden. Joffrey ist Deutscher und vermietet - nicht selten an deutsche Referendare - Gebrauchtwagen zu günstigen Preisen (300,- DM monatlich inklusive Versicherung, keine Kaution, dafür aber Vorauszahlung). Dabei handelt es sich z.B. um Unfallwagen oder ältere Modelle. Es kann schon mal vorkommen, dass diese liegenbleiben.

II. Neu- oder Gebrauchtwagen

Falls jemand vorhat, ein Auto zu erwerben, sei es nur für die USA oder für den späteren Export nach Deutschland, so sei ihm/ihr gesagt: V O R S I C H T !! Man hat hier schon viel Schlechtes gehört, insbesondere ist den Verfassern dieses Berichtes durch die Bearbeitung zahlreicher Akten in der Kanzlei ersichtlich geworden, wieviel Deutsche in Miami von Betrügern auf's Kreuz gelegt wurden.

Darüberhinaus ist für eine Versicherung für mehr als 30 Tage der Floridaführerschein erforderlich, der hier absolviert werden muß (Theorie und Praxis). Er kostet ca. $ 25,- und soll recht einfach sein.

Viele Auto Händler befinden sich auf der Bride Street (US 1 37 St). Es sei folgendes kurz angemerkt: Neuwagen sind vorzuziehen. Die Preisdifferenz zu Deutschland ist teilweise gravierend. Man kann zu sehr günstigen Preisen tolle Wagen kaufen. Jedoch Einfuhrzoll und Kosten für Transport, Umrüstung und Einzelabnahme nicht außer Acht lassen. Falls Gebrauchtwagen, dann nur im Billigbereich. Die Tour-Insure GmbH in Hamburg (Fax: 040/25172121) bietet auch Versicherungsschutz für Deutsche im Ausland an. Auf jeden Fall handeln wie auf einem türkischen Bazar (Was übrigens für sämtliche Käufe zu empfehlen ist).

Falls ihr ein Auto gemietet oder gekauft habt, fragt bitte in der Kanzlei bei Gudrun oder Armando nach einem Stellplatz im Parkhaus nach. Er wird Euch kostenlos zur Verfügung gestellt.

III. Öffentliche Verkehrsmittel

Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist zwar ausreichend aber nicht mit dem in Europa, bzw. Deutschland zu vergleichen. Diejenigen, die in South Beach Leben, werden keine Probleme haben, mindestens alle 20 min. einen Bus zum office zu finden. In South Beach selbst gibt es ein (Electrobus mit Klimaanlage), dass zwischen der 5th und der 17th street entlang der Washington Ave. pendelt.

F. Freizeitgestaltung

I. Restaurants/ Fast Food/ Bars

Burger King und McDonald’s, sowei einige kleinere Ketten findet man an jeder Ecke. Die Preise liegen bei ca. $ 3.25 bis $ 6 für eine Mahlzeit mit Getränk.

Was Restaurants, Bars, Discos etc. anbelangt, bietet Miami Beach zwischen der 5th und 12th, zwischen Washington Ave. und Ocean Drive wirklich viel. Hier sollte man einfach entlang gehen und ausprobieren. Als Gegenpol zu Miami Beach findet das Nachtleben auch in Coconut Grove statt. Bildet Euch selbst eine Meinung.

Beliebte Treffpunkte in Miami Beach sind:

1. Pubs:

Clevelander, News Cafe (beide am Ocean Drive), The Spot, Rebar, Union Bar, Mickey's (Washington Ave.), Monty's

2. Discos:

Dunes (spanisch - kuabnische Disco ), van Dom (sehr chique), Les Bains (alle Washington Ave), Warsaw Ballroom (gay; Espaniola Way), Bash (Washington Ave., $ 15 Eintritt, Musik ist Geschmacksache), Amnesia (Collins Ave., z.Zt. mega-in), Valvet (Washington Ave.), Chilli Peppers (Collins Avenue), Living room (Techno, house und hübsche Menschen; muss man mal erlebt haben/Washington Ave.), Liquid (mit drei dancefloors) und die Shadow Lounge sind beide auf der Washinton Ave. und waren im Frühjahr 1998 gerade hip.

Alle diese Discos liegen etwa 400 m auseinander. Wenn man sehr früh kommt (vor 24), kann man u.U. das Eintrittsgeld umgehen. Z.B. im van Dom erhöht sich das Eintrittsgeld um 24 Uhr automatisch.

3. Restaurants:

Cafe Milano (Ocean Drive), Sandwich Bar (14 th), Thai-Toni (Washington Ave.), Puerto Sagua (Collins Ave.), Tiramisu, Beacon (beide Ocean Drive), Sushi Rock Cafe (Collins). Für Leute mit Auto und viel Hunger empfiehlt sich sehr das "Outback Steakhouse" in der 163 St. Für Seafood-Fans ist das "Crab-House" die richtige Adresse; es liegt auf dem J.F.K. Causeway, den man am besten erreicht, wenn man von der Collins Ave. in die 71st Straße einbiegt und dann immer geradesaus fährt, bis die 71st in den Causeway übergeht. Auf der Alton Road Höhe 2nd street ist das “Monthy’s” zu empfehlen, vor allem wegen der live Musik und weil Montags bis Freitags von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr die Getränke zum halben Preis ausgeschenkt werden (Happy Hour) und die Biergartenatmosphäre und der Sonnenuntergang direkt am Hafen fantastisch sind.

In Coconut Grove ist das Restaurant ‘Café Tu Tu Tango’ sehr zu empfehlen. Neben einer angenehmen Atmosphäre und Einrichtung bietet dieses Restaurant eine interessante Speisekarte zu guten Preisen an.

4. Mittags in Downtown:

Bayside (alle Sorten von Essen) ca. $ 6, Französische Sandwich Bar (South East Financial Center), Kantine im Cen Trust (fantastisch, weil endlich richtiges Besteck und Porzellanteller im Gegensatz zum sonstigen Plastikgeschirr, aber mittelmäßiges Essen; $ 6), kleine kubanische Kneipen, die es an jeder Ecke gibt. Lunch-Buffet im Interconti Hotel ($ 15).

II. Supermärkte

In South Beach:

Hyde Park (Collins Ave. zwischen 5 th und 6 th Street: etwas teuer)
Publix (Zwischen Jefferson und Meridian Höhe 18th)

In beiden Supermärkten könnt Ihr mit Kreditkarte zahlen. Alkoholische Getränke werden dort nach 22:00 nicht mehr verkauft.

III. Kontakte

Abgesehen davon, daß sich - Kontaktfreudigkeit vorausgesetzt - überall in Miami (Beach, nightlife etc.) (Zufalls-) Bekanntschaften schließen lassen, ist es doch recht angenehm, daß sich in der Regel mehrere deutsche Referendare in Miami aufhalten. Kontaktadressen sind hier:

Deutsches Konsulat, 22. Stock im New World Tower (meist zwei Referendare)

Rechtsanwaltskanzlei FERDIE AND GOUZ, Suite 215, 717 Ponce de Leon Boulevard, Coral Gables (bis zu fünf Referendare, manchmal mehr).

Rechtsanwaltskanzlei Oliver J. Langstadt, Ponce de Leon Boulevard, Coral Gables

Rechtsanwalt Heydasch, hier im Gebäude, 30 Stock (Friedmann), meist 2 Referendare

IV. Nachtleben

Das Nachtleben in Miami ist phänomenal und nicht zu teuer. Einige Discos und praktisch alle Pubs kosten keinen Eintritt. Man kann hier auch unter der Woche viel erleben, ohne viel Geld auszugeben. Einheimisches Bier kostet ca. $ 2,50, deutsches oder holländisches Bier ca. $ 3,50, Cola ca. $1,50, Wein $ 5,00 und Cocktails ab $ 5,00. Dazu kommen ca. 15 % Trinkgeld.

Im Folgenden haben wir Euch für jeden Tag in der Woche die beliebtesten Treffpunkte zusammengestellt (in der New Times werden alle Ereignisse und Parties angekündigt):

Sonntag:

Cameo (Washington/Espanola Way, Eintritt: 5 $; tolle Musik aus den 70ern und 80ern, junges Publikum)

Montag:

Spot (Espanola Way)
Ocean Promenade (Karaoke-Abend)
Liquid (Washington Ave.)
Dienstag:

Spot, Strand (Washington Ave zw. 7th und 8th Treffpunkt vieler Modells und solcher, die es einmal werden wollen) Mittwoch:

Farfalla ( Bar und ital. Restaurant, Mittwochs Ladies night, daher auch bei Herren beliebt und gut besucht; Washington Ave. and 7th street)
Rebar (Washington 15.st.)
Warsaw (meistens gay-disco, aber sehenswert)
Donnerstag:

Dunes (Washington - 15th ) Eintritt:$ 10
Cafe Mañana (Washington zw. 15th und 16th)
Live Band ab 23.00 Uhr
Bash (Disco Washington zw. 6th und 7th)
Karaokee $10.- Eintritt.

Freitag und Samstag:

Rebar, Spot, Dunes, van Dome (Washington 15th ; Eintritt: 10 $, chicere Kleidung), Living room, Shadow Lounge und Bash, Amnesia (z.Zt. Nr.1 In Disco Collins Ave. zw. 1st und 2nd Street) $ 10 Eintritt
Coconut Grove (z.B. Baja Beach club) oder einfach
Bummeln am Ocean Drive

V. Tauchen

Wer Interesse an einem Tauchkurs hat, sollte ihn unbedingt hier in Miami machen, da in drei Tagen der PADI-Tauchschein (80% Markanteil) erworben werden kann, der weltweit anerkannt wird. Die Florida Keys, insbesondere Key Largo, sind eine der schönsten Tauchgebiete in der Welt und bei bis zu 30oC Wassertemperatur auch ohne Neoprenanzug lange zu geniessen. Schnorcheltrips sind ebenfalls zu buchen und setzen keine Vorkenntnis voraus. Der Preis für einen Tauchkurs liegt bei etwa $ 220. Für diejenigen, die schon einen Tauchschein haben kostet ein Trip mit 2 Tauchgängen $ 59 (Stand 9/98) (incl. tanks & weights). Einen Tauchshop (South Beach Divers ) [850 Washington Ave., (305) 531-6110] gibt es auf der Washington Ave. und einen weiteren an der Alton Road, neben Monty’s.

VI. Ausflüge in die Umgebung von Miami

1. Toll und besonders hervorzuheben ist z.B. ein ein- oder zweitägiger Ausflug auf die Bahamas. Kreuzfahrten oder Flüge gibt es bereits ab $ 100 plus tax (alter "Kohlepott") oder $ 300 (Luxusliner).

2. Auch eine 2-Tagestour nach Key West ist schon wegen der tollen Fahrt über die Keys zu empfehlen. Keinesfalls solltet Ihr den Sonnenuntergang auf Key West versäumen. Ein Tip für die Übernachtung: Hotel "The Palms" in der White Street, relativ günstig, sehr ruhig, sauber und mit wunderschönem Pool, an dem es reichhaltiges Frühstück gibt.

3. Auch eine Fahrt nach Orlando zu Walt Disney World Resort und in die Universal Studios lohnt sich auf jeden Fall. Zu beachten ist dabei nur, daß während der Sommerferienmonate (Juni bis Ende August) vor den einzelnen Attraktionen Wartezeiten bis zu 75 Minuten nicht ungewöhnlich sind; deshalb empfiehlt es sich schon um 9.00 Uhr morgens dort zu sein. In allen übrigen Monaten sind die Warteschlangen nicht allzu groß. Die Eintrittspreise betragen $38.-

4. Die Everglades sind interessanter als es sich oft in den Reiseführern anhört. Ein echtes Naturerlebnis mit unglaublicher Tierwelt. Die passende Route sucht man sich aus den Reiseführern oder fährt zum Main Visitor Point, ca. 10 km von Homestad entfernt. ‘Airboat’ Fahrten gibt es fast überallentlang des Highways von Miami nach Naples.

5. An der Golfküste liegt eine schöne Insel (Sanibel &Captiva Island, Karte) in der Nähe von Fort Meyers Beach, die über einen Causeway zu erreichen ist. Die Hotelanlage des Sanibel Inn ist sehr gepflegt und die Zimmer sehr gut ausgestattet. Eine Übernachtung in einem 4-Bett Zimmer kostet insgesamt $ 200 in der Nebensaison, lohnt sich aber gerade für ein verlängertes Wochenende, wenn man mit mehreren Leuten fährt.

VII. Sonstiges

Zu empfehlen ist der Besuch eines Gyms (Body-Building und Aerobicstudio) in Miami-Beach. Es macht nicht nur Spaß, seinen body wieder auf Vordermann zu bringen. Im Gym lernt man auch viele Leute kennen.

Es gibt in Miami-Beach mittlerweile 3 Gyms, z.B. das ‘Crunch’ in der Washington Ave., 13.st. Es ist mit den modernsten Geräten ausgestattet und verfügt über sehr gute Aerobic-instructors. (ca. $ 229 nach Verhandlung für 3 Monate/ Stand 9/98). Einige von uns sind zwischenzeitlich begeisterte Gym-Fans. Am besten Ihr laßt Euch einfach mal von jemandem mitnehmen und macht ein kostenloses Probetraining.

Alternativ gibt es noch das Gridiron auf der Alton Road, das auch recht gut ausgestattet ist und deutlich billiger ist (im Herbst 1993 ein Angebot von $ 99 für drei Monate). Was man sonst noch alles in Miami und Florida unternehmen kann, könnt Ihr den vielen Reisebüchern entnehmen. Im Empfangsbereich des Clay International gibt es jede Menge Broschüren und Tips, was man in Miami Beach und der Umgebung unternehmen kann.

G. Lebensläufe der Anwälte

THOMAS BAUR, born Offenburg, Ger-many. Admitted to bar, Germany and Florida. Education: Justus-Liebig Gymna-sium, Darmstadt, Germany (Abitur); University of Lausanne, Switzerland; University of Heidelberg, Law School, Heidelberg, Germany (J.C.B.); University of Miami (M.C.L. Master of Comparative Law, magna cum laude; J.D. cum laude). Recipient, The Federal Republic of Germany Friendship Award, 1986. Vice-Chair of the International Law Certification Committee of the Florida Bar 1998-. Member: The Florida Bar; German Bar; German-American Lawyers Association; Vice-President and Member of the Board of Directors of the German-American Trade Council. Languages: German and Spanish.

FREDERICK WOODBRIDGE, JR., born Cincinnati, Ohio. Admitted to bar, Florida. Education: Yale University (A.B., magna cum laude); Middlebury College (M.A.); University of Madrid, Madrid, Spain (Licenciado en Derecho); University of Cincinnati (J.D.). Phi Beta Kappa. Articles Editor, University of Cincinnati Law Review. Author: Transnational Probate and Estates: Procedural Strategy in Light of Latin American Law and Practices:, 9 U. MIAMI INTERAMERICAN L. REV. 285, 1987; RICO: The Corporation as 'Enterprise' and 'Defendant', 52 UNIVER-SITY OF CINCINNATI LAW REVIEW 503, 1983; Comment, Employee Standing in Private Antitrust Suits: A New Element in the Balance," 51 UNIVERSITY OF CINCINNATI LAW REVIEW 878, 1982). Member: Dade County, American (Member, Sections on International Law; Corporation, Banking and Business Law; Taxation; Real Property, Probate and Trust Law) and Inter-American Bar Associations; The Florida Bar. Languages: Spanish, French Portuguese and Italian.

ALEXANDER REUS, born Karlsruhe, Germany, April 24, 1965; admitted to bar, 1992, New York; 1993, Florida; 1994, District of Colombia; Southern District of Florida, U.S. Court of Appeals for the 11th Circuit. Education: Gymnasium Karlsbad (Abitur, 1984); University of Heidelberg Law School (I. Jur. Staatsexamen, 1990); University of Miami School of Law (LL.M., 1991; J.D., cum laude, 1993). Winner, Florida Bar International Writing Competition, 1993. Winner, Advanced Moot Court Competi-tion, Fall, 1992. Recipient, American Juris-prudence Book Award, Property, 1991. Member, Inter-American Law Review, 1992-1993. Author: Eastern Germany Report: Investment Incentives in the New Länder, UNIVERSITY OF MIAMI BUS. L. J., Vol. IV No. 1 at 1-24 (Fall 1994); "Judicial Discretion - A Comparative View of the Forum Non Conveniens Doctrine in the United States, the United Kingdom and Germany," 16 LOY. L.A. INT'L & COMP. L.J. 455-511 (Vol. 2, February 1994); "Germany is Hot!" - Investment Incentives in the New Länder, 12 INT'L L.Q. 5 (The Florida Bar, Vol. 3, Spring 1994); "The corporate self-evaluative privilege," PREV. L. REP., ANNUAL BIOGRAPHY COLLECTION, 1993; "Investment Incentives in East Germany," 15 INT'L L. NEWSL., at 14 (May/June 1993); "Die forum non conveniens-doctrine in den USA und Grossbritannien, in Zukunft auch im deutschen Zivilprozeß?," 37 RIW (RECHT DER INTERNATIONALEN WIRTSCHAFT) 542-553 (1991). Member: Florida (Member, International Practice and Litigation Sections), Dade County, New York (Member, International Practice Section; Committee on Western European Law; Committee on International Dispute Resolution), Queens County; District of Colombia Bar Associations; Association of Trial Lawyers of America; American Intellectual Property Associa-tion; American Society of International Law; German American Trade Council. Languages:: German, Spanish, French.

CHRISTOPHER J. KLEIN, born Dobbs Ferry, New York. Admitted to bar, Florida; United States District Court, Southern District of Florida; United States District Court, Middle District of Florida. Research Assistant, Florida House of Representatives; Legisla-tive Intern, Florida Senate. Edu-cation: Florida State University (B.S.); Florida State University College of Law (J.D.). Member: The Florida Bar (Member: Corporate, Banking and Busi-ness Law Section), American Bar Associa-tion, Dade County Bar Associa-tion, Attor-neys’ Title Insurance Fund, American Trial Lawyers Association.

KARIN L. MATOS, born Toronto, Canada. Admitted to bar, Florida; United States District Court, Southern District of Florida; United States Court of Appeals for the Eleventh Circuit. Education:: Vassar College (B.A.); St. Thomas Univer-sity (J.D.). Notes and Comments Editor, St. Thomas University Law Review. Mem-ber: The Florida Bar (Member: Trial Lawyers Section); American Bar Asso-ciation (Member: Litigation Section); Dade County Bar Association. Languages: German, conversant in Spa-nish. CLAUDIO RIEDI, born Zürich, Switzerland. Admitted to Bar, Florida; United States District Court, Southern District of Florida; United States Bankruptcy Court for the Southern District of Florida; Florida Supreme Court certified Family Mediator. Education: Literargymnasium Rämibühl, Zürich, Switzerland (Matura 1983), University of Zürich, Switzerland, Florida International University (B.S. with high honors 1989), University of Miami School of Law (J.D., magna cum laude, 1993). Executive Editor, University of Miami Law Review, 1992-1993. Author: “To Shift or to Shaft: Attorneys Fees for Prevailing Claimants in Civil Forfeiture Suits,” 47 U. MIAMI L. REV. (1992). Member: Florida, Dade County Bar Association; American Bar Association (Member: Commercial Law Section); German American Trade Council. Languages: German, Spanish, French.

OF COUNSEL

Professor WILLIAM H. NEWTON, III, born Greenwood, Mississippi. Admitted to bar, Texas; Mississippi; Florida. Education:: Missis-si-p-pi State (B.S.); Massachussetts Institute of Technology-M.I.T. (M.S.); Southern Metho-dist University-S.M.U. (J.D.). Mem-ber: The Texas Bar (Member: Tax Section); The Mississippi Bar; The Florida Bar (Member: International Section; Tax Section). Ad-visor in international tax and estate planning matters to major law firms and interna-tional banking institutions through-out the U.S. and the world; author of the treatise INTERNATIONAL INCOME TAX AND ESTATE PLANNING, a 2 volume set published by Shepard’s/McGraw Hill; adjunct professor of law in the Master’s of Tax and Master’s of Estate Planning Programs and the Master’s of Accounting Program at the University of Miami; author of numerous legal articles regarding international tax and estate planning.

JEFFREY A. BERNSTEIN, Admitted to bar, Florida;. Education: Syracuse University (B.A.); University of Miami (J.D., cum laude).. Mem-ber: The Florida Bar (designated with the Florida Bar in the field of Immigration and Naturalization Law); Dade County Bar Association (Member: Immigration and Nationality Committee). Member: South Florida Chapter of the American Immigration Lawyers Association. Author and Lecturer on the subject of Immigration and Naturalization Law for CLE programs sponsored by the Florida Bar.

DAVID S. BERGER, Admitted to bar, Florida;. Education:: University of Miami (J.D.). Mem-ber: The Florida Bar. Member: South Florida Chapter of the American Immigration Lawyers Association. Frequent lecturer and author for CLE and other educational programs sponsored by the Florida Bar and AILA.

REBECCA M. MILLER, born Iowa City, Iowa. Admitted to bar, Florida. Education: University of Iowa (B.G.S., summa cum laude); University of Miami (J.D., cum laude). Recipient, American Jurisprudence Award in Real Property; Phi Beta Kappa. Member: Dade County Bar Association; American Bar Associa-tion (Member: Real Property, Probate and Trust Law, International Law, Business Law, General Practice and Taxation Sections); The Florida Bar (Member: Real Property, Probate and Trust Law, International Law, Environ-mental and Land Use Law, General Practice and Tax Sections); Florida Association for Women Lawyers.

MARGARITA P. MUIÑA, born Havanna, Cuba. Admitted to Florida Bar, 1985, Florida; 1986 Southern District of Florida, U.S. Tax Court; 1987 U.S. Court of Appeals for the 11th Circuit. Education: Barry College (B.S., 1972); University of Miami (J.D. 1985; LL.M., Taxation, 1994) (Thesis "Use of Offshore Companies to Shelter U.S. Situs Assets"). Certified Public Accountant, Florida, 1984. Adjunct Professor: University of St. Thomas Schools of Law, and Graduate School of Business, Miami, Florida, 1994 --. Member, The Florida Bar; American Bar Association, Florida Institute of CPAs. Languages: Spanish, French.

DALE F. WEBNER, born Fairmont, West Virginia. Admitted to bar, Florida; U.S. District Court, Southern District of Florida; Fifth Circuit Court of Appeals; Eleventh Circuit Court of Appeals. Education: West Virginia University (B.A.); University of Miami (J.D., cum laude). Member: Dade County Bar Association; The Florida Bar; American Bar Association (Member, Litigation and Construction Law Sections). Lecturer and author of COLLECTIONS AND THE LAW. Wir hoffen, daß wir Euch hiermit einen kleinen Einblick in das Leben in der Kanzlei und in Miami gegeben haben. Wir würden uns freuen, wenn Ihr Eure Erfahrungen und Kenntnisse hier einbringt, damit unsere nachfolgenden Kollegen immer auf dem Neuesten sind. Wir wünschen Euch eine genauso schöne Zeit in der Kanzlei und überhaupt in Miami, wie wir sie selbst erlebt haben.

H. Verzeichnis der Referendare & Praktikanten

Ralf F. Flöter (1.4.92 - 30.6.92),
Hans-Juergen Marx (1.10.92 - 31.12.92),
Yadwigha Pretzell (1.6.93 - 30.11.93),
Dr. Christian Pertschy (1.11.93 - 28.2.94),
Dr. Dieter Nirschl (2.1.94 - 28.2.94),
Sacha Bürger (1.5.94 - 31.7.94),
Uwe Brüggemann (1.1. - 1.3.95),
Ludger C. Verfürth (1.3. - 31.5.95),
Michael L. Ultsch (30.12.1995 - 2.4.1996),
Joachim Hein (1.7.- 30.9.1996),
Dr. Thorsten Krause (2.1.97 - 25.3.97),
Claudia Schütte (07.07.1997 – 15.08.1997),
Jan Leistner (1.6.-30.8.1997),
Holger Strahl (02.01.-30.04.1998),
Sebastian Ritze (25.07.-30.09.98),

- - - - -
In der AZUR Wintersemester 1998/99 ist der Artikel "Deutsche Anwälte in den USA - The Best of Both Worlds" erschienen, in dem auch ein kurzer Bericht über die Kanzlei selbst und Herrn Baur erschienen ist.

Die aktuelle Version dieses Berichts finden Sie hier .
Aus diesem Grund ist diese Version intern nicht mehr mit Hyperlinks versehen.

 
Search this site: